• +49 0)89 75 48 16
  • r.bauer-mehren@rbm-institut.de

Offene Seminare

Systemische Arbeit in Trauer-Trennungs- und Konfliktsituationen

Zusatzqualifikation für Trauerbegleiter:innen

Inhalt:

In diesem Seminar wollen wir die Bedeutung der Wirkung von Systemen auf den Einzelnen vorstellen und damit mögliche Folgen von „Verstrickungen“, Turbulenzen, Konflikten und sogar Krankheiten für den Menschen aufzeigen. Dadurch kann das Verständnis für die besonderen Strukturen in den Systemen erfahrbar gemacht werden. Die Kompetenz in der Begleitung von trauernden Menschen und auch in der Gesprächsführung wird durch praktische Übungen erweitert.
Wir zeigen Grundlagen der Systemischen Arbeit auf, sowie Aufstellungsarbeit in verschiedenen Formen und intuitive Arbeit mit den unwillkürlichen Handlungen der Klientinnen und Klienten.

Leitung: Renata Bauer-Mehren und Claudia Landenberger

Termine:
Modul 1: Freitag, 22. – Sonntag, 24. April 2022
Modul 2: Freitag, 24. – Sonntag, 26. Juni 2022
Modul 3: Freitag, 02. – Sonntag, 04.Sept.2022

jeweils Freitags 17.00 – 20.30 Uhr, Samstags 10.00 – 18.00 Uhr und Sonntags 9.00 – 14.00 Uhr

Kosten: 1.450,00 EUR
Teilnehmer:innen: 6 bis max. 10 Personen
Veranstaltuhgsort: RBM-Institut , Grabmannstraße 19 , 81476 München
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U3 Fürstenried-West, Haltestelle Forstenrieder Allee

Anmeldung: bitte formlos per Post oder Mail mit Namen und Unterschrift an
R. Bauer-Mehren, Grabmannstraße 19 , 81476 München oder info@rbm-institut.de
Anmeldeschluss: 10, Januar 2022

____________________________________________________________________________

Lebensmut und Krebsdiagnose – wie geht das zusammen?

Zielgruppe:

Krebspatient:innen, Angehörige und Mitarbeiter:innen onkologischer Einrichtungen

Inhalt:

Menschen, die die Botschaft „Krebs“ erhalten, stürzen oft tief in ein Loch. Gilt doch der Krebs als lebensbedrohend und mitunter als ein Signal für das bevorstehende Lebensende.

Ärzt:innen können zwar aufklären, was alles getan werden kann, um den Krebs medizinisch zu besiegen – das Schwere, das jetzt mit dem Wissen um die Diagnose einhergeht, können sie meist wenig erleichtern. Die Erschütterung, die Betroffene erfahren, ist auch für Nahestehende massiv, und das gesamte Umfeld ist oft erst einmal unfähig, die Botschaft einzuordnen. Die erste Reaktion ist meist das Nicht-Wahrhaben Wollen, das nicht Realisieren wollen, die Abwehr: das kann nicht / das darf nicht wahr sein.

Was jetzt wichtig ist, ist die Menschen auf zwei Ebenen zu begleiten:

  1. Alles, was äußerlich getan werden kann zu erläutern und zu planen.
  2. Alles, was sich innerlich zeigt, zu verarbeiten: Angst, Schrecken, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit anzuerkennen und umzuwandeln in Mut, in Zuversicht und Hoffnung.

Diese Art der Begleitung ist für die Patient:innen ebenso wichtig wie für Angehörige, Freunde und Kolleg:innen.

Wir begleiten Betroffene in palliativmedizinischer als auch in psychologisch-therapeutischer Hinsicht einzeln oder in Gruppen, z.B. als Familie oder im beruflichen Umfeld.

Außerdem wollen wir Menschen (z.B. Pflegepersonal) dazu befähigen, mit den Menschen, die eine Krebsdiagnose erhalten haben, in einen lebensfördernden Bezug zu treten. Es braucht hier neben dem medizinischen Wissen auch empathisches und psychologisches Handeln. Der seelische Zugang zu dem Thema ist nicht nur für die Betroffenen selbst wichtig, auch die Begleitenden brauchen ein gutes Rüstzeug, um die Betroffenen durch die schwierigen Passagen des Krankheitsverlaufs in eine positive Lebenseinstellung zu begleiten.

Termine:

Derzeit keine aktuellen Termine!

In Planung

  • Systemisches Arbeiten in Trauerarbeit und Coaching
  • Stressbewältigung nach traumatischen Ereignissen
  • Empathie und Abgrenzung in der Arbeit mit Menschen
  • Philosophische Vortragsreihe zum Thema „Sinn des Todes“ – denn der Tod rundet das Leben ab: Mit dem Tod schließt sich der Kreis des Lebens